Am 25. Februar 2026 unternahmen die Schüler*innen der 4. Klassen eine Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Ziel des Besuchs war es, sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und Verständnis für die Bedeutung von Erinnerungskultur und Menschenrechten zu entwickeln.
Besuch im Museum
Zu Beginn des Aufenthalts besichtigten die Schüler*innen das Museum der Gedenkstätte. Dort erhielten sie einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung des Konzentrationslagers Mauthausen, das zu den größten und grausamsten Lagern des NS-Regimes zählte.
Die Ausstellung zeigt zahlreiche historische Dokumente, Fotos sowie persönliche Gegenstände von Häftlingen, die die Lebensbedingungen und den Alltag der Inhaftierten eindrucksvoll und erschütternd darstellen. Besonders bewegend waren die Biografien einzelner Menschen, die verdeutlichen, welch individuelle Schicksale und Lebensgeschichten hinter den Opferzahlen stehen.
Viele Schülerinnen und Schüler zeigten sich betroffen von der Brutalität, der systematischen Ausbeutung und der unmenschlichen Behandlung, die in der Ausstellung dokumentiert werden.
Führung durch die Gedenkstätte
Anschließend nahm die Gruppe an einer geführten Tour über das Gelände der Gedenkstätte teil. Die wichtigsten Orte des ehemaligen Konzentrationslagers, darunter die Häftlingsbaracken, der Appellplatz und das Krematorium wurden besichtigt. Die berüchtigte „Todesstiege”, über die die Häftlinge schwere Granitblöcke aus dem Steinbruch tragen mussten, sah man leider nur aus der Ferne. Besonders beeindruckend war auch der „Raum der Namen“, in dem die Namen von 84.000 verstorbenen Menschen dargestellt sind.
Während der Führung erhielten die Schüler*innen detaillierte Informationen über den Alltag im Lager, die grausamen Arbeitsbedingungen, aber auch über Widerstandshandlungen und Überlebensstrategien der Häftlinge. Die Erklärungen und die Atmosphäre des Ortes wirkten nachhaltig auf die Gruppe.
Durch den Besuch der KZ-Gedenkstätte wurde deutlich, wie wichtig solche Orte sind, um die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und Lehren für die Gegenwart zu ziehen. Der Besuch machte den Jugendlichen bewusst, dass Menschenrechte und Demokratie keine Selbstverständlichkeit sind, sondern immer wieder geschützt und verteidigt werden müssen.







